Matthias Naas
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Henry - Ein Abgesang

»Henry – Ein Abgesang« ist eine Geschichte von Liebe, Tod und Fall. Von Schicksalen und vom Leben auf der Überholspur.

Ein tragischer Roman mit philosophischem Grundton und zugleich eine Hommage an den fulminanten Sound der Musik der späten 80er und 90er Jahre.

Henry, gerade dreißig, wird als schriftsteller-isches Talent gefeiert. Innerlich ruiniert ihn aber der unerwartete Erfolg, den er im Alkohol zu ertränken versucht.

Wäre da nicht Vivien, seine große Liebe, die ihn vor dem Sprung in den Abgrund rettet.

Ihr gemeinsames Glück scheint unendlich, bis eines Tages ein schrecklicher Unfall alles zunichtemacht.

Henry flüchtet nach New York, um ein neues Leben zu beginnen.

Verzweifelt kämpft er jedoch gegen die Finsternis der Vergangenheit mit den Schatten des Tresens in seiner Stammkneipe.

Doch als der erste Jet in den Nordturm des World Trade Centers rast, verändert sich nicht nur Henrys Leben mit einem Schlag und aller Wucht der umherfliegenden Trümmer.


Die Turbulenzen, die den unglücklichen Erzähler erfassen, als ihn ein bitterer Schicksalsschlag ereilt, werden in diesem Buch eindrucksvoll und bildhaft beschrieben. Der Leser wird mit auf eine emotionale Reise genommen, die ihn von Berlin bis ins New York der Spätneunziger führt, wo die (Lebens-)Geschichten seiner Weggefährten nicht minder bewegt sind. Dabei ist der Weg des Musikliebhabers stets mit seinem ganz persönlichen Soundtrack unterlegt – seinem Abgesang.


Henry - Ein Abgesang ist ein Roman für die Generation derer, die in den 1980er und 1990er aufwuchsen und mit dem Donnerschlag des 11. September 2001 aus ihrer Lethargie gerissen wurden.

Philippe Djian würde sagen: "Henry ist die männliche Reinkarnation von BETTY BLUE, nur 30 Jahre später!